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11. MÄRZ 2021
VEREINIGTE STAATEN

Weiterhin begeisternde Reaktionen auf unsere Briefe

Weiterhin begeisternde Reaktionen auf unsere Briefe

Vielen Zeugen Jehovas macht es große Freude, anderen im Rahmen ihres Predigtdienstes Briefe zu schreiben. Folgende Erfahrungsberichte aus den Vereinigten Staaten zeigen, wie dadurch die tröstende Botschaft der Bibel verbreitet wird.

Schwester Carlee Ruggles und ihre Mutter suchen Bibelverse für ihre Briefe heraus

Unsere 13-jährige Schwester Carlee Ruggles aus Blue Ash (Ohio) stellte fest, wie viel ein einzelner Brief bewirken kann, als sie an einem Nachmittag eine unerwartete Reaktion darauf erhielt.

Sie war gerade draußen, als plötzlich ein Motorradfahrer in die Einfahrt einbog. Beim Absteigen wedelte er mit einem Briefumschlag und schrie: „Wer hat mir diesen Brief geschickt?“ Carlee konnte erkennen, dass es einer von ihren Briefen war.

Ihre Eltern eilten herbei, um ihr zu helfen, doch Carlee sagte mutig: „Sir, der ist von mir.“

Zu ihrem Erstaunen sagte der Motorradfahrer: „Der Brief war echt genau das, was ich brauchte!“ Durch die Pandemie fühlte er sich oft einsam. Außerdem hatte er vor Kurzem seinen Bruder verloren. Carlees Brief hat ihn getröstet und ihm viel Kraft gegeben.

Zum Abschluss meinte er sogar: „Hör bloß nicht auf, anderen zu schreiben. Deine Briefe machen den Leuten so viel Mut, auch wenn nicht jeder antwortet.“

Carlee ist jetzt umso motivierter, weiter Briefe zu schreiben. Sie sagt: „Es ist so begeisternd, dass Jehova jemanden durch mich trösten konnte. Unsere Briefe können anderen wirklich zu Herzen gehen und ihnen helfen.“

Schwester Myrna Lopez aus Center (Texas)

Schwester Myrna Lopez aus Center (Texas) zweifelte schon daran, dass sie mit ihren Briefen irgendetwas erreichen würde. Doch dann erlebte sie etwas Schönes. Sie erfuhr, dass ihr Neffe ins Gefängnis gekommen war. Da er als Kind die Zusammenkünfte besucht hatte, entschied sie sich, ihm einen Brief zu schreiben und ihm darin zu versichern, dass Jehova ihn nicht vergessen hat.

Myrnas Neffe antwortete ihr mit einem Brief, in dem er erklärte, wie unsicher und orientierungslos er sich seit seiner Verhaftung fühlte. Im Gefängnis kam er nun dazu, über seine Kindheit nachzudenken. Er begann, wieder in der Bibel zu lesen und zu Jehova zu beten. Der Brief von Myrna war für ihn die Antwort auf seine Gebete und ein Beweis dafür, dass Jehova noch immer etwas an ihm liegt.

Schwester Natalie Bibbs aus Norcross (Georgia)

Schwester Natalie Bibbs aus Norcross (Georgia) erhielt Antwort von einer Frau, die einen ihrer Briefe beim Joggen gefunden hatte. Beim Vorbeilaufen hatte sie gesehen, wie der Brief zusammengefaltet auf dem Gehweg lag. Aber aus irgendeinem unerklärlichen Grund kehrte sie noch einmal um und hob ihn auf.

Die Frau schrieb an Natalie: „Ich hatte eine echt harte Woche hinter mir und brauchte dringend etwas Nettes. Und genau dieses ‚Nette‘ war Ihr Brief!“

Natalie sagt dazu: „Diese Antwort überzeugt mich davon, dass Jehova all unsere Bemühungen segnet, ganz gleich, auf welche Art und Weise wir predigen.“

Schwester Laura Martinez aus Athens (Texas) kauft ihre Lebensmittel immer in einem bestimmten Geschäft. Wenn die Mitarbeiter ihr diese zum Auto bringen, gibt sie ihnen zum Dank einen Brief. Eine Angestellte teilte ihr später mit, wie sehr sie der Brief berührt hat. Also verfasste Laura zwei weitere Briefe für die Frau. Inzwischen studiert sie die Bibel mit ihr.

Schwester Laura Martinez aus Athens (Texas) gibt einer Mitarbeiterin eines Lebensmittelgeschäfts einen Brief

Wir wissen zwar nicht, welche unserer Bemühungen, die Wahrheit zu säen, „von Erfolg gekrönt sein“ werden – doch solche Berichte beweisen: Jehova kann Menschen auf unterschiedlichen Wegen trösten und ihnen Hoffnung schenken (Prediger 11:6).